Grenzen im Kopf? – Schüler auf Spurensuche in Berlin

Grenzen im Kopf abbauen! Für dieses Ziel ging es im Rahmen einer dreitägigen konzertierten Veranstaltung für fünf engagierte Achtklässler der Unesco-AG und fünf Jugendliche der Erasmus-AG per Zug nach Berlin. Unter dem Motto „Grenzen überwinden“ setzten wir uns intensiv mit historischer Teilung und moderner Zivilcourage auseinander.
Ein zentrales Highlight war unser Weg vom Lützowplatz durch den Tiergarten und vorbei am Brandenburger Tor bis zum Bundestag. Der Aufstieg in die gläserne Kuppel stand für uns symbolisch für eine transparente Demokratie.
Die historischen Barrieren der Stadt erlebten wir hautnah an der Bernauer Straße und bei einer packenden Oral-History-Führung am Checkpoint Charlie. Kontrastiert wurde dieses West-Mauer-Thema durch eine Mittagspause in den lebendigen Hackeschen Höfen und eine Spreefahrt entlang der bunten East Side Gallery.
Tiefen Eindruck hinterließen auch das Holocaust-Mahnmal und die Gedenkstätte im Bendlerblock. Beide Orte führten uns eindringlich vor Augen, dass das Überwinden von Unrecht mutige Zivilcourage erfordert.
Unser Fazit? Dieses gemeinsame Projekt unserer beiden AGs hat bewiesen, wie stark Teamwork über Klassenstufen hinweg verbindet. Vorurteile wurden im Flug abgebaut, und wir kehren mit bleibenden Erinnerungen sowie viel Inspiration für ein tolerantes Miteinander zurück. Die Ergebnisse der Projektreise wurden in Task Cards dokumentiert und werden für zukünftige Treffen aufgearbeitet.
Egon Kartaly