Am Montag, 8. Juni 2026, verwandelte sich ein Waldgelände in der Nähe des HG in ein lebendiges Trainingsgelände für Katastrophenschutz: Die Klasse 6c hatte die Gelegenheit, ein neu entwickeltes Projektkonzept praktisch zu erproben — eine Maßnahme, das vom Kultusministerium verpflichtend eingeführt wurde und unsererseits dann ab dem kommenden Schuljahr an den Methodentagen für alle Sechstklässler*innen im selbst entwickelten Konzept umgesetzt wird.
Die Schüler*innen hatten sich im Geographieunterricht bereits inhaltlich vorbereitet: Auf dem Stundenplan standen die Unterschiede zwischen Naturgefahr und Naturkatastrophe, die Folgen des Klimawandels für Südwestdeutschland sowie Grundlagen des Katastrophenschutzmanagements. Das diente als theoretische Grundlage für den anschließenden Praxistag im Wald.
Organisiert wurde der Tag von der Botswanagruppe der „ZukunftsWeltstatt“ (eine gemischte Gruppe aus den Klassen 8 bis 10), die ein eigenes, praxisnahes Programm entwickelt hat. Statt reiner Vorträge standen aktive, spielerische Formate im Vordergrund: In kleinen Stationen wurden Notfallsituationen durchgespielt, provisorische Shelter gebaut und verschiedene Übungen zur Teamarbeit und Gefahrenabwehr gemacht. So bekamen die Kinder nicht nur Wissen vermittelt, sondern konnten es unmittelbar anwenden und in einem realitätsnahen Umfeld erfahren.
Das Fazit: Ein voller Erfolg! Sowohl die Sechstklässler*innen der 6c als auch die Projektgruppe zeigten sich begeistert. Die Jugendlichen der Botswanagruppe können nun Kleinigkeiten in ihrem Konzept anpassen. Dabei sehen sie den Methodentagen im Herbst zuversichtlich entgegen und freuen sich auf weitere Umsetzungen. Der Tag zeigte, wie sinnvoll praxisnahe Bildung zu Klimafolgen und Katastrophenschutz sein kann: Lehrplaninhalte werden greifbar, Schüler*innen erleben Verantwortung und Handlungskompetenz und erhalten gleichzeitig einen konkreten Bezug zur Umwelt.


